Hi, ich bin Fani
Ich bin ein echtes Stadtkind, in München aufgewachsen, und habe es schon immer geliebt unterwegs zu sein: in fremden Ländern, Städten und an Orten, an denen sich alles ein bisschen anders anfühlt als zu Hause.
Lange hatte ich den Wunsch, einmal länger zu reisen. Nicht nur für ein paar Wochen Urlaub, sondern richtig. Ankommen, bleiben, eintauchen. Ich wollte herausfinden, wie sich ein Leben unterwegs wirklich anfühlt – und ob es zu mir passt.
Ende 2020 haben mein Mann und ich unseren Camper ausgebaut und ihn Ignaz genannt. Mit ihm waren wir vier Jahre lang viel unterwegs, haben Länder wie Schweden, Frankreich, Dänemark, Italien, England und unseren Sehnsuchtsort Schottland bereist. Irgendwann haben wir alles auf eine Karte gesetzt: Jobs gekündigt, Wohnung untervermietet und ein 14-monatiges Sabbatical geplant – mit dem Van durch Europa, vom Nordkap bis auf die Kanaren.
Norwegen war wunderschön. Wir hatten dort den Sommer unseres Lebens. Und trotzdem haben wir nach ein paar Monaten gemerkt, dass Vanlife für uns nicht funktioniert. Diese Erkenntnis war nicht leicht. Es gab viele Gespräche, Zweifel und auch Tränen. Nach sechs Monaten haben wir entschieden, unser Sabbatical neu zu denken – und einen anderen Weg einzuschlagen.
Diesen Blog habe ich kurz danach gestartet.
Um ehrlich über meine Erfahrungen zu schreiben. Und um zu zeigen, dass es okay ist, sich einzugestehen, wenn ein Traum sich in der Realität einfach nicht richtig anfühlt.


